Martina Heine
Tierkommunikation

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Protokoll: Schwein "Hope"

neues von "Hope"

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Neues von Hope

Im Dezember 2008 ist Hope umgezogen. Ihr bisheriges Zuhause wurde anderweitig benötigt. Sie wohnt jetzt mit zwei Pferden in einem Pferdestall. Jeder hat eine Box für sich.

„Hope, wie war der Umzug für dich?“
„ Schwer, ich war aufgeregt, hatte Angst, wusste nicht wohin es geht, Vivien hat es mir gesagt, sie war bei mir, sie war so traurig. Sie musste soviel tun und nachdenken. Ich musste dort weg, der Bauer wollte es so. Sie sagte: wir kriegen das schon hin, ich passe auf dich auf, du musst auf mich hören wenn es soweit ist! 
Dann kam der Wagen und ich hatte solche Angst! Sie war da und die Nüsse (Walnüsse als Lockmittel) auch. 
Sie hat gesagt: Komm mit, hier ist dein neues Zuhause. Ich hatte so große Angst, habe in ihre Augen gesehen und bin gegangen, und dann war ich drin, im neuen Stall, der ist schön und groß und mit Liebe gefüllt.
Hier ist alles anders, die Menschen kommen zu uns Tieren mit ganzem Herzen, sie freuen sich uns zu sehen, das mag ich.
Als ich zum erstenmal die Pferde gesehen hatte, das war ein Schock!
So grooße Köpfe, sie hatten Angst und ich wusste nicht warum. Sie wollten mich erst nicht dahaben, aber jetzt geht es. Wir spielen manchmal zusammen. Sie verstecken sich und ich suche sie, das ist lustig! „
„War Vivien dir beim Umzug eine Hilfe?“
„Und wie!! Ich habe es für sie getan. Ich habe ihr geglaubt und ich habe es gewagt. Ich hatte schlechte Nächte, konnte mir nicht vorstellen woanders zu leben, jetzt bin ich froh und glücklich, hier ist soviel Liebe, die Menschen freuen sich mit uns. Auch der Mann, er ist anders, aber er mag mich, gibt mir so Leckereien, die mag ich. Er fasst mir an die Ohren, so zum Spaß, und nicht als Angriff, das muss ich erst noch lernen.“
„Wie gefällt dir dein neues Zuhause?“
„Sehr gut! Es ist groß, sauber, es ist für alles gesorgt, hier ist es lustig, die vielen Tiere hier. Wir machen Spiele und rufen uns, das macht Spaß! Hier ist es leicht, hier werden wir geliebt und umsorgt, hier ist es leicht. Dort, wo ich herkomme ist alles schwer und belastet, alles so schwermütig, das sitzt schon in den Mauern, das Leid der vielen Seelen.“
„Möchtest du dich bei besserem Wetter mal draußen auf dem Sandplatz suhlen?“
„Ja, das wäre schön, zu stehen, zu riechen, zu sehen. Zu graben, einfach genießen, das wäre schön. Den Wind in der Nase, alles zu erleben, Sonne, Wind, Regen. Das wäre schön, das wäre Leben pur!“
„Traust du dir jetzt mal mit Vivien rauszugehen?“
„Ja, ich war ja schon mal mit ihr draußen, sie passt auf, sie ist meine Beschützerin. Sie gibt nicht so schnell auf! Sie will mir viel bieten, das ist schön, davon träumen so viele! Ein Leben mit den Menschen!“
„ Denkst du noch oft an die anderen Schweine im alten Stall?“
„Ja, und mein Herz wird dann ganz schwer. Soviel Leid und Kummer, keine Zuwendung, keine liebe Hand, kein gutes Wort, nur manchmal, aber das ist zuwenig, dabei verhungern die Wesen!“
„Ist es für ok, das du jetzt ein anderes Leben führen darfst, als andere Schweine?“
„Ja, ich habe auch noch ein schlechtes Gewissen, aber es ist jetzt so wie es ist. Dort im Stall waren sie eifersüchtig und ich konnte es gar nicht genießen. Hier ist es normal, die Menschen kommen hierher mit Freude im Herzen. Mit Freude und Liebe. Sie sind glücklich uns zu sehen und das macht stark und glücklich. Es gibt so viele Tiere, denen es nicht so gut geht wie mir hier und auch den Pferden. Das ist schön und es macht mich froh und dankbar! Ich weiß nicht, wie man es besser machen kann, wie alle Wesen besser und glücklich leben können. Das weiß ich nicht.“
„Ist dein Futter so in Ordnung, reicht es aus?“
„Ja, unbedingt, hier brauche ich nicht so viel. Hier ist die Angst nicht da, Angst macht Hunger, und die brauche ich hier nicht. Sie geben mir alles und sogar noch mehr. Sie versorgen mich gut und es ist schön, es so zu bekommen. Mit viel Liebe und Zuwendung, das ist neu und ich freue mich auf alle Menschen, auch auf dich. Du warst da, hattest etwas für mich, das war schön. Du hattest keine Angst, du bewunderst mich, das tut gut. Du weißt viel über Menschen und Tiere, das merkt man. Das ist ein großer Reichtum in deinem Herzen, schöön!“
„Reden die Pferde mit dir?“
„Oh ja, die zwei sind sehr redselig. Zuerst waren sie still und erstaunt. Hatten Angst, wussten mit mir nicht soviel anzufangen. Das war so. Sie wussten nicht, wofür ich da bin. Es ist schön, jetzt. Sie fragen mich so Sachen. Wir lachen auch viel. A. erzählt von früher, er ist noch sehr belastet. Es war sehr schwer für ihn, er hat viel erlebt, er war einsam und alleine. Er wurde ausgenutzt von den Menschen, hier ist er zuhause. Hier ist jetzt sein Heim. Hier darf er so sein, wie er ist. Das ist schön, er ist so dankbar und zufrieden. Und er liebt seine Besitzerin sehr, er schaut sie an, mit ganz glänzenden Augen, er ist so dankbar, sie helfen sich gegenseitig und das gerne!
R. ist noch ein Kind, ein Großes. Er ist oft so erstaunt über manche Sachen. Er freut sich oft über so Leckerchen und über Hände, die ihn berühren. Er ist auch dankbar. Er möchte soviel zeigen und geben. Und davon sooviel, er ist ein ganz guter Junge, er wird so oft verkannt, aber er bettelt um Liebe und Verständnis. Das ist hart für ihn, auf so vieles muss er verzichten deswegen. Er möchte auch so fein sein wie A., aber das geht nicht, er ist anders und er wird auch noch größer.“
„Was hältst du von Vivien?“
„ Sie ist mein Stern, meine Freundin, meine Zuhörerin, meine Versorgerin. Alles in allem, das ist schön. Sie hat mich gerettet und macht alles, was ich möchte. Sie sorgt sich, denkt auch viel an mich. Sie ist eine ganz Gute. Soviel, was sie geben kann. Und das ganz viel. Wir gehen jetzt ein Stück des Weges zusammen, das ist gut. Etwas ist in uns, etwas gleiches, das verbindet. Gleich ist das Einfühlen, das können wir beide sehr gut. Deswegen waren wir beide so traurig, als das Babyferkel gestorben ist. Es hat sich gequält und nur die Hand von Vivien war da. Das war das Letzte, was es gespürt hat. Damit ist es gegangen!“
„Möchtest du mir jetzt noch etwas sagen?“
„ Ich danke dir, es ist gut zu wissen, was ihr so macht. Ihr helft so vielen Tieren und Menschen. Das ist schön. So gute Dinge, die ihr könnt und ein offenes Ohr, das ist schön und beruhigend. Das sagen auch die Pferde. Das ist schön! So, jetzt ist alles gesagt!“


I M P R E S S U M